KiLa-Mannschaften des SV Friedrichsfehn erreichen zwei Vizelandesmeistersiege
Celle, 21. September 2025 – Kinderleichtathletik und SV Friedrichsfehn passen weiter zusammen. Seit 2021, als der Niedersächsische Leichtathletikverband (NLV) den KiLa-Cup ins Leben gerufen hat, haben die Trainer des SV Friedrichsfehn die verschiedenen Disziplinen ins Training eingebaut. Zum einen, weil diese gut die Grundfertigkeiten trainieren, zum anderen, weil dadurch das Mannschaftsgefühl in der Gruppe gestärkt wird. Bei der Kinderleichtathletik handelt es sich um einen Mannschaftswettbewerb mit sechs bis elf Kindern, die eine Mannschaft bilden. Schon früh zeichnete sich ab, dass dieser Modus gerade den Fehntjern liegt. So konnte unsere Auswahl, erst in der U10 und im letzten Jahr in der U12 alle vier bisherigen Landesentscheide gewinnen.
Das diesjährige Landesfinale fand in Celle statt. Und es war ein sehr buntes Bild im Stadion in Celle: insgesamt 23 Mannschaften mit über 200 jungen Nachwuchssportlern wurden begrüßt. Nur drei Vereine konnten in jeder Altersgruppe eine Mannschaft stellen – neben dem MTV Aurich und dem TuS Wettbergen auch der SV Friedrichsfehn. Lange hatten die Trainer bei der Mannschaftsaufstellung getüftelt, gab es doch mehr Anwärter als Plätze.
Die Finalveranstaltung startete mit einem Einmarsch aller teilnehmenden Mannschaften und deren Trainer. Nach der Begrüßung durch NLV-Vizepräsident Jan Gutzeit und dem örtlichen Ausrichter ging es in ein gemeinschaftliches Aufwärmen, angeleitet von der U23-Weitsprung-Vize-Europameisterin von 2022 Merle Homeier. Und dann begannen die Wettkämpfe im Sprung, Sprint und Wurf. Trotz des sehr böigen und ungemütlichen Wetters waren alle Sportler mit Eifer bei der Sache und hatten stets ein Lächeln im Gesicht. Für Betreuung waren Charlotte Friedrich und Eugen Slaschjow (U12) sowie Hannah Kruska, Berit Decker und Nathalie Phantavong (U10) verantwortlich. Sie begleiteten ihre Schützlinge von Station zu Station und feuerten alle an. Zur Unterstützung hatten sich neben vielen Eltern sogar der Vereinsvorsitzende Nils Raddatz und der Abteilungsleiter Alf Decker auf den Weg nach Celle gemacht.
Und sie sahen zwei Friedrichsfehner Mannschaften, die alles gaben, auch in der letzten Disziplin, als es um die Ausdauerleistung ging. Alle gingen an ihre Reserven auf der Jagd nach Punkten für die Mannschaften. Und dann wurde es spannend, zunächst wurde die U12 geehrt. Ein Verein nach dem anderen wurde aufgerufen, der SV Friedrichsfehn als Vorletzter. Damit stand zwar fest, dass es nichts mit der erneuten Titelverteidigung wurde, aber nach nur Sekundenbruchteilen feierten Mannschaft und Trainer den zweiten Platz sehr ausgelassen und gaben unumwunden zu, dass der TuS Wettbergen in diesem Jahr einfach stärker war. Für die U 12 gingen an den Start: Mateo Kay, Flynn Holleboom, Frida Kruse, Jan Müller, Maja Raddatz, Janne von der Assen, Lore Plettenberg, Mayra Mecklenburg, Hanne Mühlenbrock, Greta Hackelbusch und Emelie Hagenah.
Aber auch die Ehrung der U10 war super spannend. 14 Mannschaften kämpften um das Podium. Viele Friedrichsfehner Kinder waren das erste Mal bei einem Landesentscheid. Auch hier wurde ein Verein nach dem anderen aufgerufen, der SVF war wieder erst als Vorletzter an der Reihe. Somit holte die U10 die Silbermedaille und dürfen sich auch Vizelandessieger nennen. In der U10 vertraten Anouk Kammerad, Emilio Kay, Charlotte Tischer, Jonas Janssen-Weetz, Yola Speiser, Hanna Hagenah, Emma Zaps, Leni Rose, Rune Holleboom, Nila Hemken und Maximilian Röben den Verein.
Zwei tolle Erfolge der beiden Mannschaften, zu dem die Abteilungsleitung gratuliert! Auch wenn die Siegesserie bei Landesentscheiden gerissen ist, so ist das überragende Gesamtergebnis mit zwei zweiten Plätzen fast noch höher zu bewerten!
Und auch wenn die Mannschaftsleistung stets im Vordergrund steht, so wird der Tag für Emilio Kay für immer im Gedächtnis bleiben. Er rannte im sechsminütigem Ausdauerlauf, obwohl er der kleinste war, einfach los und lief dem Feld einfach davon. Es begeisterte das Publikum und bekam viel Applaus. Natürlich schaffte er die mit Abstand meisten Meter und rührte auch den Moderator, so dass die beiden nach dem Lauf ein Interview führten.




